Rollenmodell

Was ist eine Rollenmodell?

Rollenmodelle sind Modell zur Beschreibung und Spezifikation von Rollen. Im Prozessmanagement werden Prozess, Rollen und Strukturen aufeinander abgestimmt.

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Was ist die Struktur und der Inhalt eines Rollenmodells?

Bei der inhaltlichen Tiefe von Rollenmodellen, wenden wir das Prinzip: „Vom Groben ins Detail an. Hierzu verwenden wird drei Detaillierungsebenen:

  1. Ebene Übersicht – Rollenverzeichnis (für eine Domain, Disziplin) / Rollenlandkarte:
    Das Rollenverzeichnis listet alle Rollen auf und sorgt für eindeutige und verständlichen Rollenbezeichnungen. Die Einträge im Rollenverzeichnis sind mit der nächsten Ebene verknüpft. Bei einer grafischen Aufbereitung des Rollenregisters spricht man auch von einer Rollenlandkarte (RLK). Bereits auf dieser Ebene könne Doppelgleisigkeit und/oder Lücke gut und schnell identifiziert werden. Die Einpflege und Verwaltung der Rollenliste gehört zum „Stammdatenmanagement in der Organisation“ und sollte daher einer strengen Qualitätssicherung und regelmässigen Kontrolle im Process-Office unterliegen. Das Rollenregister bildet in weiterer Folge die Basis für die Objektverknüpfung bei Organsiationsmodellen.
    Beispiel: Rollenverzeichnis Prozessmanagement
  2. Ebene Einblick – Rollensteckbrief:
    Der Rollensteckbrief ist eine Art Management Summary. Er beschreibt auf kompakte Art und weise auf einem „One Pager“ die wesentlichen Aspekte einer Rolle, wie Hauptaufgaben, Hauptziele und erforderliche Qualifikationen. Der Rollensteckbrief ist (bei Bedarf) mit der nächsten Ebene verknüpft. Eine kurze Beschreibung in Form eines Steckbriefes unterstützt die Koordination und Kommunikation ungemein und ist daher als „Mindestqualitätsstandard“ für die Modellierung von Rollenmodellen einzustufen und ebenfalls auf inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit regelmässig zu prüfen.
    Beispiel: Rollensteckbrief Prozessverantwortlicher
  3. Ebene Durchblick – Rollenbeschreibung:
    Die Rollenbeschreibung dient zur detaillierten Spezifikation einer Rolle. Auf dieser Ebene werden sehr detailliert die Aufgaben mit den zugewiesenen Prozessmodell (RACI) verküpft und ergänzt, die Recte und Pflichten im Detail beschrieben, Job-Profile festgelegt und relevante Rollenaspkete beschrieben. Dieser Detailierungsgrad dient zur gezielten Beurteilung und der Fähigkeitsentwicklung von Rollenträgern.
    Beispiel: Rollenbeschreibung Prozessverantwortlicher

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Was ist der Nutzen eines Rollenmodells?

Das Rollenmodell dient dem Management, den Mitarbeitern und den Partnern:

  • zum besseren Verständnis von Managementsystemen
  • liefert einen schnellen Überblick über die definierten und nominierten Rollen,
  • über den Prozesslebenszyklus zur Planung, Durchführung, Überwachung und Steuerung,
  • als Ausgangspunkt für BPM-Fähigkeitsbeurteilung (People Readiness Check / Assessment) und
  • zur gezielten Leistungsträgerentwicklung in Abstimmung im HR und GPM.
  • unterstützt die Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Informationsmodellen.
  • Reduziert die Organisationskomplexität
  • Bildet eine wesentliche Grundlage für Identity and Access Management in Organisationen.

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